In der Zeit vom 27. April bis 14. Oktober 2007 ist der Klimaerlebnispfad Bestandteil der Bundesgartenschau 2007. Diese umfasst ein Areal von insgesamt 90 ha in zwei Gebieten, zum einen den Hofwiesenpark Gera, zum anderen die Neue Landschaft Ronneburg. In der
Neuen Landschaft Ronneburg, im Neuen Tal, befindet sich der Klimaerlebnispfad „Klimanopoly“.
In der ehemaligen Uranbergbaulandschaft vor Ronneburgs Toren sind im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzt worden. Seit 1990 wurde das riesige Areal durch die WISMUT GmbH völlig umgestaltet. Von der 800 Hektar großen Bergbaufolgelandschaft wurden bis 2007 insgesamt 140 Hektar Fläche revitalisiert und den Menschen als Lebens- und Erlebnisraum besonderer Art zurückgegeben. Dieses Gebiet, das noch vor acht Jahren einer Mondlandschaft glich, erwachte mit der Bundesgartenschau neu. Allein im speziell angelegten Rosengarten erlebt man eine faszinierende Blütenpracht von 30.000 Rosen und 50.000 Stauden. Von diesem Plateau aus hat man einen faszinierenden Blick auf die Weite des Gessentals und die streng geometrischen Formen der „Lichtenberger Kanten“ als Erinnerung an die Tagebauterrassen. Hier steht auch der 20 Meter hohe Entdeckerturm, der als Aussichtsplattform und als Kletterwand genutzt werden kann. Eine 240 m lange Spannbandbrücke aus Holz -der längsten Holzbrücken Europas- führt in 25 Meter Höhe von hier aus über das Gessental. Von dieser Brücke, im Spannungsfeld der Lichtenberger Kanten, erscheint der Klimaerlebnispfad in der Form einer Spirale.
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